Überlebenshandbuch für ein überdramatisches Borderline Gehirn - Wenn jede Kleinigkeit wie ein Weltuntergang wirkt
Ein kleiner Stolperer auf der Treppe = „Rippen gebrochen, Krankenhaus, letzte Stunde!“
Realität: Ich stehe noch. Balance = gerettet.
„Katastrophe! Keine Kontrolle über Netflix, Chaos total!“
Realität: Sofakissen haben sie gefressen.
„Alarm! Weltuntergang! Alle Benachrichtigungen verpasst!“
Realität: Es liegt auf dem Tisch. Panik adé.
„Zivilisation kollabiert! Niemand kann mich erreichen!“
Realität: Sekunden später wieder online. Krise gemeistert.
„Kommunikationskollaps! Beziehung in akuter Gefahr!“
Realität: Es ging nur um Salz. Panik unberechtigt.
„Hungersnot! Lebensmittel-Katastrophe!“
Realität: Chips retten die Situation. Überleben gesichert.
„Einbrecher! Zombies! Panikmodus aktiv!“
Realität: Es war nur die Partner*in, die Socken sucht.
„Blutbad! Krankenhausalarm!“
Realität: Haarbürste unversehrt. Frieden wiederhergestellt.
„Feuer! Kücheninferno! Weltuntergang!“
Realität: Fenster auf, halb verkohlter Toast – Überleben!
„Spät aufstehen! Chaos! Apokalypse!“
Realität: Noch Zeit genug. Panik optional.
„Stromausfall! Dunkelheit! Totale Panik!“
Realität: Ein sanftes Wackeln, alles wieder hell.
„Kälteapokalypse! Lebensmittel verderben!“
Realität: Nur ein kleiner Motorstolperer, Milch noch gut.
„Ende der Kommunikation! Weltuntergang imminent!“
Realität: Ladegerät griffbereit. Alles safe.
„Gefangen! Hausflucht unmöglich!“
Realität: Lag in der Jackentasche. Drama vorbei.
„Apokalypse der Sauberkeit! Mikroben übernehmen die Welt!“
Realität: Kurzes Saugen, Frieden wiederhergestellt.
„Sturm! Flut! Modisches Drama!“
Realität: Nasse Haare, kein Problem. Partner*in lacht.
„Katastrophe! Kuchen wird verbrannt!“
Realität: Nur leicht gebräunt, immer noch lecker.
„Briefkasten-Chaos! Überwachung des Imperiums!“
Realität: Einfach löschen, Überleben gesichert.
„Gesichtsapokalypse! Niemand wird mich erkennen!“
Realität: Nur drei widerspenstige Haare, kleine Stil-Katastrophe.
„Tragödie! Alles verloren, Chaos in der Tasche!“
Realität: Schlüssel, Portemonnaie, Handy da – keine echte Katastrophe.
„Verschollen! Familientragödie!“
Realität: Nur im Gang nebenan. Panik übertrieben.
„Feueralarm! Explosion! Sirenen überall!“
Realität: Partner*in hat nur die Spülmaschine gestartet.
„Explosion! Panik! Haus wird zerstört!“
Realität: Das Buch ist aus dem Regal gefallen.
„Systemabsturz! Computerapokalypse!“
Realität: Der Drucker meldet nur Papiermangel.
„Monster! Einbrecher! Zombieangriff!“
Realität: Nur ein Paket, das der Postbote abgestellt hat.
„Geister! Dämonen! Panik!“
Realität: Äste schlagen gegen das Dach.
„Atomkatastrophe! Explosion!“
Realität: Essen wird einfach erwärmt.
„Einsturz! Haus in Gefahr!“
Realität: Heizungsrohr arbeitet.
„Feuer! Explosion! Panikmodus!“
Realität: Batterie schwach, kein Feuer.
Herzlichen Glückwunsch!
Du hast es geschafft, die ultimative Sammlung von dramatischen Alltags-Situationen zu überleben – von Stolperern über verschollene Fernbedienungen bis hin zu brennenden Toasts, panischen Handy-Alarmen und geheimnisvollen Geräuschen im Haus. Dein Herzschlag ist noch vorhanden, deine Balance intakt – und der Kaffee (oder Chips) sind unversehrt.
Bevor du dieses Meisterwerk zur Seite legst, eine kurze, sehr ernste Entschuldigung:
Ja, ich habe genderneutral geschrieben.
Ja, das war manchmal etwas sperrig.
Aber seien wir ehrlich: Wenn wir schon beim Überleben von Alltags-Apokalypse-Szenarien sind, konnte ich einfach nicht riskieren, dass sich jemand ausgeschlossen fühlt. Egal, ob Partner*in, Mitbewohner*in, Haustier-ähnliches Wesen oder imaginäre Freunde – die Panik ist für alle gleich! 
Also, schnapp dir deinen halb verkohlten Toast, lehne dich zurück und erinnere dich:
Jede noch so kleine Alltagskatastrophe ist überlebbar – und meistens völlig harmlos. Dein Gehirn mag Alarm schlagen, aber am Ende hast du noch immer den Toast in der Hand.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen