Gedichte Texte

Die Nacht

Die Nacht verliert niemals an Schrecken,
es gibt keinen Platz, sich zu verstecken...
Im Kopf nur die negativsten Gedanken,
wem habe ich diese Qualen zu verdanken?

Wie in Zeitlupe verrinnen die Sekunden,
Minuten ziehen sich qualvoll zu Stunden.
Schmerzen schnüren mir die Kehle zu,
mein Inneres kommt nicht zur Ruh’.

Furcht krallt sich an meinem Körper fest,
die mich nicht mehr richtig atmen lässt...
Das Herz beginnt in der Brust zu stechen,
die Einsamkeit droht, mich zu zerbrechen.

Aus einst weiter Welt wird engster Raum,
Stolz verkümmert zu einem Demutsbaum...
Was mal gewesen, lässt mich nie mehr los,
Vergangenes legt meine kranke Seele bloß.

 

Narrentanz der Nacht

Chaos der Gefühle, wild im Tanz der Nacht,
gefangen im Rausch, den Schlaf verloren, erwacht.
Rosarote Blicke, von Worten tief durchdrungen,
das Herz vor Sehnsucht und Verlangen zersprungen.

Lippenbekenntnisse – Fragmente der Zeit,
Seelenträume, Wunschgedanken, quälend in Einsamkeit.
Dein Lied der Liebe verklang viel zu schnell,
tränenschwerer Blick, Liebesschmerz greift mich hell.

Und dennoch dreht sich alles, im nächtlichen Schwur,
Gefühle wie Feuer – im dunklen Narrentanz der Uhr.
Doch die Liebe, einst hell, ist nun still und zerbrochen,
alle Versprechen, alle Träume – vom Wind fortgetragen, ungehört, gebrochen.
Im Echo der Nacht bleibt nur Sehnsucht zurück,
ein Herz, das verlor, und Erinnerung, die schmerzt, Stück für Stück.

Vielleicht trägt der Morgen dann ein leises Licht heran,
sanft durchbricht es Schatten, die die Nacht gewann.
Ein Funke Hoffnung flackert, zart und kaum gesehen,
und in ihm liegt die Chance, die Wunden sacht zu überstehen.

Immer wieder- Im Narrentanz der Nacht! 

 

Funken, die nie Feuer wurden

In jenen Kinderaugen,
in denen der Mond seine verlorenen Träume spiegelt,
zittert ein letzter, schwacher Funke
zwischen Nacht und Atem.

Ein Morgen naht,
doch er trägt keinen Trost in seinen Händen,
nur ein fahles Licht,
das Sicherheit spielt und doch keine ist.

Die zarte Seele –
ein Blatt im Sturm,
ein Flüstern im Rauch –
zerbrach in einer einzigen Nacht,
so lautlos,
dass selbst die Engel darüber schweigen.

Ein kleiner Mund,
versiegelt vom Schicksal,
ruht wie ein verschneiter Pfad,
der keine Schritte kennt.
Und ihre Gebete,
feine Fäden aus Hoffnung,
verfangen sich im Schweigen des Himmels.

Sie sinkt in ihr Los,
hinab in Räume ohne Türen,
wo Tränen ungehört verlöschen
wie Sterne im ersten Grau des Tages.

Sie sehnt sich danach,
dass das Dunkel ihren Namen nicht kennt,
doch es folgt ihr wie ein zweiter Schatten.
Geborgenheit, Vertrauen –
beides längst verweht
in einem Wind,
der nur nimmt.

Wunden schließen sich,
so sagt man,
doch in ihrem Innersten
ruhen Narben aus unsichtbarer Glut,
ewige Landschaften aus Schmerz.

Und irgendwo auf dieser endlosen Erde
verlöschen weitere Kinderseelen –
leise,
sanft,
unbemerkt –
wie Funken,
die nie die Chance hatten,
Feuer zu werden.

 

Nachtkind

Verstörte Kinderaugen, in denen sich der Mondschein bricht,
banges Warten auf den Morgen, trügerische Sicherheit im Sonnenlicht.
Die schutzlose Kinderseele – für immer verstummt in einer einzigen Nacht.
Niemand bemerkt es, kein helfender Engel, der über sie wacht.

Der kleine Mund, zum Schweigen verurteilt, formt keinen Ton,
Gebete zu Gott verhallen, das weiß sie längst schon.
Sie musste sich ihrem Schicksal fügen, ihre Hoffnung ist verloschen,
Gefühle tief vergraben, zu viele Tränen ungehört vergossen.

Sie will nicht, dass all dies mit ihr geschieht, doch es gibt kein Entkommen.
Geborgenheit und Vertrauen wurden ihr für immer genommen.
Die Wunden werden heilen, doch unsichtbar bleiben schreckliche Narben.
Wie viele Kinderseelen wohl schon auf diese Weise starben.

Wenn Dunkelheit herabsinkt, beginnt die Nacht ihr stilles Leid,
der Mond legt silbern seine Hand auf ihre Einsamkeit.
Ein zarter Schatten kauert dort, wo niemand je nach ihr gefragt,
wo kein Herz tröstend spricht und keine Stimme zu ihr sagt.

Die Stunden kriechen langsam fort, als wollten sie nie enden,
und jeder Windhauch flüstert von den Dingen, die sich nicht wenden.
Sie lauscht der Stille, die sie trägt, und dennoch tief verletzt,
ein Nachtkind, das im Schatten lebt, vom Leben selbst versetzt.

In Träumen wandert sie durch Licht, zu Orten voller stiller Ruh,
doch wenn der Morgen wieder graut, schließt sich die Wirklichkeit im Nu.
Dann bricht die Sehnsucht wie ein Glas, so dünn, so schnell zerschellt,
und sie fragt sich, ob je ein Ort steht für unversehrte Kinderwelt.

Vielleicht jedoch, so hofft sie leise, trägt der Himmel jedes Flehn,
und irgendwo wird ihr ein Stern auf leisen, sanften Wegen beistehn.
Vielleicht wird eines Nachts ihr Schmerz vom Dunkel fortgetragen,
und jemand hört die Kinderseele – die nie gelernt hat, laut zu klagen.

 

Fremd in meiner eigenen Welt

Manchmal ist mir die Welt ganz fremd, ich fühle mich verloren, still und klein,
mein Herz erfüllt von Finsternis – kein einziger Lichtstrahl dringt mehr hinein.
Statt zu lachen möchte ich nur weinen, mich erschöpft dem Schmerz hingeben,
Gedanken kreisen endlos weiter, Melancholie durchzieht mein Leben.

Die Augen blind für jede Schönheit, die die sanfte Natur mir schenkt,
alle Sinne wie erstarrt, weil Hoffnungslosigkeit sie lenkt.
Die Seele müde, abgestorben, Verzweiflung treuer Schatten dieser Zeit,
das Glück erscheint wie eine Illusion, verloren in der eigenen Unendlichkeit.

Und in den Nächten, wenn die Stille jede Stimme in mir bricht,
fühlt es sich an, als würd’ die Dunkelheit mir rauben jedes Licht.
Ich suche nach den alten Farben, die mein Leben einst erfüllt,
doch jeder Horizont wirkt grau, vom Nebel meiner Zweifel still umhüllt.

Die Schritte schwer, als trüge ich die Last von ungezählten Tagen,
und jede Frage in mir selbst scheint keine Antwort mehr zu tragen.
Ich sehne mich nach einem Ort, an dem mein Herz wieder erwacht,
wo Hoffnung zart die Hände reicht und Frieden mit mir leise lacht.

Doch irgendwo in mir, so schwach wie fernes Sternenlicht,
ruht eine kleine Kraft, die flüstert: „Fall nicht, brich nicht.“
Vielleicht genügt ein einziger Funke – ein sanftes Wort, ein warmer Schein,
um all die Schatten zu durchdringen und wieder Mensch zu sein.

Und wenn sich eines Tages leis ein Hoffnungsschimmer zu mir stiehlt,
ein zarter Hauch von Wärme, der die harte Kälte in mir fühlt,
dann will ich lernen, Schritt für Schritt, dem eigenen Licht zu trauen,
und aus den Trümmern meiner Welt erneut ein Leben aufzubauen.
 
 
Lebendig begraben

Lebendig begraben, Schmerz wie Erde,
Eingehüllt ins Totenhemd der Angst.
Verzweiflung, der Sarg, in dem ich sterbe,

Gebrochenes Herz mein stilles Testament,
In der Dunkelheit der Seele hinterlassen,
Isolation – des Totenhügels Monument.

Unbeachtete Tränen, als letztes Geleit,
Versagte Gefühle, geneigte Totengräber.
Hergegebenes Leben, weit vor der Zeit.

Stille flüstert durch kalte Mauern,
Sehnsucht nach Licht, das niemals kommt.
Schritte verhallen auf staubigen Pfaden,
Ein Echo der Hoffnung, zerbrochen und wund.

Doch tief in mir ein Funke glimmt,
Versteckt im Schatten, ungebrochen, stumm.
Die Ketten der Angst, sie knistern leise,
Und ich spüre ein zaghaftes Erwachen, kaum zu fassen.

Meine Stimme bricht durch die Erde,
Ein Schrei, der die Stille zerschneidet.
Die Finsternis mag mich umfassen,
Doch in mir wächst das Licht, das mich befreit.

Lebendig begraben, doch nicht besiegt,
Meine Seele erhebt sich aus den Trümmern der Nacht.
Verzweiflung wandelt sich in stille Rebellion,
Und ich trete aus dem Schatten in das erste Licht.

 
Aus meinem Inneren wächst Licht
 
In mir bewegen sich Welten,
manche laut, manche sanft,
und manchmal stolpere ich
über meine eigenen Gefühle.
Doch jedes Mal finde ich
einen neuen Weg zurück zu mir.
Ich bin ein Herz,
das tiefer schlägt als andere,
ein Kompass, der stark ausschlägt,
weil er so viel wahrnimmt.
Und auch wenn ich schwanke,
zeigt er mir den Weg nach vorn.
Es gibt Tage,
da scheint die Welt zu groß,
zu schnell, zu hell —
aber selbst dann trägt mich etwas,
ein Funke in mir,
der niemals wirklich erlischt.
Ich lerne, mich selbst zu halten,
Schritt für Schritt,
Atem für Atem.
Ich lerne, Grenzen zu sehen,
nicht als Mauern,
sondern als liebevolle Wege,
die mich schützen dürfen.
Und in diesem Wachstum
liegt meine Hoffnung:
Dass ich nicht perfekt sein muss,
um wertvoll zu sein.
Dass meine Tiefe kein Fehler ist,
sondern ein Ort,
an dem Stärke entsteht.
Ich bin ein Mensch in Bewegung,
ein kleines Wunder im Werden,
und jeden Tag glimmt in mir
ein bisschen mehr Frieden.
Bis mein inneres Licht
mich nicht nur wärmt,
sondern auch den Weg erhellt
für alles, was noch kommt.
 
 
Zwischen Schwarz und Weiß
 
Ich lebe dort,
wo Farben lauter sind als Worte,
wo jedes Gefühl wie Sturmwind brennt,
und jedes Schweigen tiefer sticht
als jede sichtbare Wunde es könnte.
Ich bin Zuhause
zwischen Schwarz und Weiß,
auf schmalen Stegen,
die zu brechen drohen,
wenn mein Herz zu schwer wird.
Ich liebe wie ein Feuer,
das niemand löschen kann,
doch manchmal brenne ich innerlich aus,
nur um zu spüren,
dass ich noch existiere.
Ich falle schnell,
weil mein innerer Boden rissig ist,
und ich klammere mich fest,
weil Verlassenwerden
für mich wie Untergehen ist.
Ich bin nicht kaputt —
nur empfindsam bis in die Knochen,
so sensibel,
dass jedes Flüstern
zu einem Echo wird,
das mein ganzes Inneres bewegt.
Ich bin die Wunde und der Mut,
sie jeden Tag erneut zu tragen.
Ich bin die Angst und das Licht,
das trotzdem weiterleuchtet.
Und auch wenn mein Weg
wie ein Labyrinth erscheint —
ich gehe ihn.
Mit bebendem Herz,
aber aufrecht.
Denn in mir lebt
trotz allem
ein unzerstörbarer Funke.
 

Im Schatten der Angst

Wie ein Teufel, der mich stets hetzt,
in dunkler Nacht die Klingen wetzt.
Die Angst sitzt kalt mir tief im Nacken,
will mich im Rausch von Sorgen packen.

Wofür soll ich noch weiter streiten,
wenn Tage nur in Schmerzen gleiten?
Ein Schritt nach vorn, drei tief zurück,
verblasst dabei mein kleines Glück.

Ich fühl mich leer, so unvollkommen,
was ich begehr, wird mir genommen.
Die Ziele fern, kaum zu erreichen,
von Normen darf man nicht abweichen.

Vielleicht bin ich des Satans Hand,
errichte meine eig’ne Wand.
Ein Labyrinth aus meinem Geist,
das selbst mir nie den Weg verheißt.

Im Spiegel seh ich fremde Züge,
die mir entgleiten wie trübe Flüge.
Ein Schatten nur, der selbst entkommt,
doch innerlich in Finstern wohnt.

Und trotzdem sucht ein kleines Licht,
trotzt allem, was die Nacht verspricht.
Es kämpft sich durch die kalte Pein,
vielleicht darf Hoffnung einmal sein.

Doch selbst im Dunkel regt sich Kraft,
die leise gegen Ketten schafft.
Ein Funke, klein, doch hell und klar,
zeigt mir, dass noch ein Weg da war.

 

Der flüsternde Schatten

Ein Schattenwesen der Nacht, aus Illusion geboren,
Sein wahres Antlitz den Sterblichen ewig verborgen.
Vielleicht ein spötischer Traum mit tränenverschleiertem Blick,
Ein flüchtiges Gaukelspiel im dunklen Schein des Schicksalsgeschick.

Hinter Dornen der Ironie erklingt leise das Lied der Traurigkeit,
Verhallend im Nebel der schimmernden Unwirklichkeit.
Es wandelt durch Gassen aus längst vergessener Zeit,
Flüstert Geheimnisse, verborgen vor menschlicher Klarheit.

Es tanzt auf den Schatten der Erinnerung, ein Hauch im Wind,
Trägt Sehnsucht in Augen, die niemand sonst je find’.
Und wer ihm begegnet im Zwielicht der Nacht,
Spürt, wie Licht und Dunkel sich umfangen in heimlicher Pracht.

Seine Finger streifen die Seelen wie Silberschein,
Weben Träume aus Asche, flüstern: „Du bist nicht allein.“
Ein Wesen aus Schatten, aus Stille und Traum,
Verborgene Wahrheit erwacht im nächtlichen Raum.

Es lauscht dem Herzschlag der Welt, der tief in der Stille klingt,
Und in jeder verlorenen Hoffnung einen Funken Wahrheit bringt.
Durch Nebel und Dämmerung gleitet es, unaufhaltsam, leise,
Ein ewiger Begleiter auf der dunklen Lebensreise.

In verlassenen Räumen, wo Schatten länger verweilen,
Lässt es geheimnisvolle Lichter wie flüsternde Funken eilen.
Auf zerbrochenen Straßen, im Regen aus Silberlicht,
Zeigt es Augenblicke, die kaum jemand je verspricht.

Es webt die Träume der Schlafenden mit flüchtiger Hand,
Verwandelt Furcht in Sehnsucht, macht Vergessenes bekannt.
Und wer ihm folgt durch die Schleier der Nacht,
Erblickt die Welt in ihrer geheimsten, stillen Pracht.

Durch Spiegel und Wasser gleitet sein scheues Gesicht,
Ein leises Echo von Schatten, verborgen im fahlen Licht.
Es sammelt die Gedanken, die niemand sonst bewahrt,
Hütet sie wie Sterne, fern und doch verwahrt.

Und am Ende der Nacht, wenn der erste Hauch des Tages erwacht,
Zieht es sich zurück in die Tiefen der verborgenen Macht.
Doch wer die Augen offen hält im Zwielicht der Zeit,
Spürt immer noch sein Flüstern, sein leises Geleit.

Denn Dunkel und Licht sind eins in seinem Reich,
Ein ewiger Tanz, geheimnisvoll und weich.
Der flüsternde Schatten bleibt dort, wo niemand ihn sieht,
Und zeigt, dass selbst im Unsichtbaren das Leben blüht.

 

Der flüsternde Schatten erste Version

Ein Schattenwesen der Nacht, aus Illusion geboren,
Sein wahres Antlitz den Sterblichen ewig verborgen.
Vielleicht ein spötischer Traum mit tränenverschleiertem Blick,
Ein flüchtiges Gaukelspiel im dunklen Schein des Schicksalsgeschick.

Hinter Dornen der Ironie erklingt leise das Lied der Traurigkeit,
Verhallend im Nebel der schimmernden Unwirklichkeit.
Es wandelt durch Gassen aus längst vergessener Zeit,
Flüstert Geheimnisse, verborgen vor menschlicher Klarheit.

Es tanzt auf den Schatten der Erinnerung, ein Hauch im Wind,
Trägt Sehnsucht in Augen, die niemand sonst je find’.
Und wer ihm begegnet im Zwielicht der Nacht,
Spürt, wie Licht und Dunkel sich umfangen in heimlicher Pracht.

Seine Finger streifen die Seelen wie Silberschein,
Weben Träume aus Asche, flüstern: „Du bist nicht allein.“
Ein Wesen aus Schatten, aus Stille und Traum,
Verborgene Wahrheit erwacht im nächtlichen Raum.

Es lauscht dem Herzschlag der Welt, der tief in der Stille klingt,
Und in jeder verlorenen Hoffnung einen Funken Wahrheit bringt.
Durch Nebel und Dämmerung gleitet es, unaufhaltsam, leise,
Ein ewiger Begleiter auf der dunklen Lebensreise.

Und wer sein Flüstern hört im leisen Mondeslicht,
Erkennt, dass Schatten auch ein verborgener Wächter ist.
Er hält die Träume fest, die niemand sonst versteht,
Und zeigt, dass selbst im Dunkel ein leiser Trost besteht.

 

Wenn Schatten tanzen

Wenn Nacht das Sonnenlicht in Schatten taucht, 
und Furcht mit stillen Schritten bei mir schreitet, 
der Mond im Fenster wie ein Auge haucht, 
und Tränen fließen, heimlich und geleitet. 

Der Schlaf entgleitet meiner müden Brust, 
zu oft verweht er wie ein Herbstwind leise, 
kommt er doch, bringt er düstere Lust, 
Träume aus Kindheit, schwer wie alte Kreise. 

Die Jahre schlagen hart wie kalter Stein, 
mein Hirn geformt von Schatten, Schmerz und Last, 
selbst wenn am Tag ein kleiner Lichtschein, 
verblasst die Hoffnung, flieht wie flüchtige Rast. 

Wie soll ich ohne dich den Lebensfunken tragen, 
wenn all die Kraft in stummer Nacht versagen? 


Taumeln im Schattenmeer

Schutzlos taumelnd, hin- und hergerissen,
verloren in der Flut der Emotionen.
Die Seele aufgeschlitzt, halb fortgerissen,
die Stimme schweigt — vermag nicht mehr zu wohnen.

Vom Schmerz gepeinigt ringe ich mit Nacht,
angstverloren in der tiefen Dunkelheit.
Ein Herz zerschmettert, blutend, ohne Wacht,
verblasst und bricht im Strom der Zeit.

Ein stummer Schrei in öden, kalten Räumen,
die Augen blicklos, vom Vergehen schwer.
Hoffnungslos verirrt in bleichen Träumen
versäumt der Mensch sein Leben -
findet mehr und mehr nur Leere, 
nicht den Mensch in sich, nicht mehr.

 

 

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